Die Bibliothek war mein Zufluchtsort – vor den Mobbern aus der
Schule, vor den Spitzen der Nachbarskinder, vor den
Verletzungen durch reale Menschen. Sie nannten mich
Tagträumerin, Traumtänzerin, Einzelgängerin, Aussenseiterin.
Und ich floh. Meine Zuflucht hatte keinen Ausgang. Denn dort
verbrachte ich Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre. Ich
versank in Welten voller Magie, Dunkelheit und Sehnsucht, bis
ich irgendwann in meinem Kopf damit begann Geschichten zu
spinnen. Meine Fantasie erschuf Türen in andere Welten. Welten
voll Schönheit, voller Licht und Schatten.